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„Raumpatrouille“ (2021) Soundinstallation basierend auf Performance 26

im Museum für Fotografie Gruppenausstellung „Nothing ever happened [yet]“ kuratiert von Maren Lübbke-Tidow

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„Mit Finja Sanders Soundarbeit zum Beispiel, die nur aus ihren eigenen Atemgeräuschen und denen eines Tieres besteht, glauben wir, verstreute Gefahrenmomente identifizieren zu können – aber sicher können wir uns nicht sein. Die Quelle und damit auch die Ursache des Geräuschs bleiben uns verborgen. Tatsächlich ist „Raumpatrouille“ (2021) die Soundspur ihrer Performance 26, im Rahmen derer die Künstlerin mit einem Wachhund die Räume des Museums durchquerte. Jenseits ihrer Körperlichkeit, die hier über das Atemgeräusch entsteht und sich im Raum ausbreitet, erinnert die Aktion – wenn wir den Kontext des Entstehens kennen – vielleicht auch daran, dass wir mit Kunst Bedeutsames verbinden, etwas, was wir als beschützenswert betrachten, da sich mit ihr unser kulturelles Erbe manifestiert. Folgen wir diesem Gedanken als einen der möglichen Ausdeutungen der Arbeit, dann erscheint der Appell an Bildern zu arbeiten, die wir auf Dauer stellen können, umso dringlicher“

 

Maren Lübbke-Tidow im Zuge der Ausstellung „Nothing ever happened [yet]“ im Museum für Fotografie, Berlin

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